20. Juni: Weltflüchtlingstag, bis 2000: Tag des afrikanischen Flüchtlings UNHCR, seit 1995
Weltflüchtlingstag: Was heißt es, Flüchtling zu sein?
Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. An diesem Tag machen die Vereinten Nationen weltweit darauf aufmerksam, was es heißt, Flüchtling zu sein. Das Flüchtlingsproblem war im 20. und ist im 21. Jahrhundert eine der Konstanten der Weltpolitik. Fluchtbewegungen werden häufig durch Kriege, teils auch durch politische Repression oder sonstige problematische Lebensverhältnisse ausgelöst. Heute gibt es verschiedene völkerrechtliche Regelungen, die aber allein nicht ausreichen, um das Problem einzudämmen oder zu lindern. Neben der Linderung des Leids von Flüchtlingen muss die Beseitigung von Fluchtursachen ganz oben auf der Agenda einer sinnvollen Flüchtlingspolitik stehen.
Flüchtlinge sind Personen, die durch politische (Zwangs-)Maßnahmen, Kriege und existenzgefährdende Notlagen veranlasst wurden, ihre Heimat vorübergehend oder auf Dauer zu verlassen. Dieser Begriff schließt im weiteren Sinn neben Emigranten auch Vertriebene, Zwangsumgesiedelte, Deportierte und in fremde Gebiete verschleppte Zwangsarbeiter ein.
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Quelle: Brockhaus
Flucht und Emigration aus Deutschland aufgrund von Problemen mit der deutschen Schulbesuchspflicht
In Zusammenhang mit dem Thema Schulpflicht und Schulzwang soll darauf verwiesen werden, dass jedes Jahr etliche Familien Deutschland verlassen, weil sie hier ihren Kindern nicht die ihnen am besten angemessene Bildung zukommen lassen können. Weder die Eltern noch die Kinder selbst haben in Deutschland das Recht, den Bildungsweg als Sorgeberechtigte bzw. nach eigenem Gutdünken frei zu wählen. Bildung untersteht einem so postulierten staatlichen Auftrag und den damit verbundenen staatlichen Kontrollen und Vorschriften, und letztere lassen alle schulbesuchsfreien Bildungswege nicht zu.
Lesen Sie dazu folgende Artikel über zwei betroffene Familien:
- We can not live free in Germany: Familie Neubronner emigrierte nach Frankreich.
- Sorgerechtsentzug über vier bislang glückliche Homeschool-Kinder – und atemberaubende Flucht: Familie Landahl flüchtete auf die britische Insel Isle of Wight.



